Die Vision
Nach einem Besuch in der Mongolei war ich (Horst Beste) von dem Schicksal der Straßenkinder von Ulaan Baatar (Hauptstadt der Mongolei) tief bewegt.
Viele Kinder leben bei Minus 40 Grad auf der Straße oder in Fernwärmeschächte. Diese Kinder haben, nachdem sie ausgesetzt wurden, keine Lebensperspektive.
Hier entstand 1996 die Vision ein Kinderhilfswerk zu gründen.
Nachdem sich die erste Vision erfüllt hat, stellt sich die Frage: " Wie kann
unsere Arbeit in der Zukunft aussehen?"
Natürlich sollen weitere Kinder aufgenommen werden, die bei uns leben, oder
in ähnlichen Einrichtungen einen Platz bekommen, damit kein Kind mehr in der
Mongolei auf der Straße leben muss. Ein weiteres Ziel ist es, weitere
„Filialen“ zu gründen. In unserer Arbeit bekommen die
Kinder eine Langzeitversorgung bis sie mit ihrer Berufsausbildung oder
Hochschulabschluss fertig sind und auf eigenen Beinen stehen .
Wir würden uns freuen, wenn diese Kinder nach der Ausbildung bei uns bleiben
würden, um als neue Ersatzeltern mit neuen Straßenkindern wieder eine
Familie zu bilden. Aus Erfahrung wissen wir, dass "ehemalig Betroffene"
besonders geeignet sind für diese Arbeit, da sie selbst ohne
Familie und Lebensperspektive waren.
Auch das große Versorgungshaus mit einer Wohnfläche von ca. 600 qm
muss fertig gestellt werden. Die Arbeiten am Rohbau sind bereits
abgeschlossen.