Die Leute

Ältere Mongolen, Frauen und Kinder sind am meisten von den schwierigen Verhältnissen im Land betroffen. Das wird besonders bei Einschnitten von sozialen Dienstleistungen deutlich. So sind Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Trunksucht der Eltern die Hauptursache, warum immer mehr Kinder auf der Straße leben. Nach Aussage von UNICEF hat sich die Zahl der Straßenkinder in den letzten Jahren verdoppelt; manche Kindern sind kaum 4 Jahre alt.

Viele Straßenkinder betteln tagsüber und verbringen die Nächte in dunklen Hausfluren oder, wenn es dafür zu kalt wird, in den Fernwärmeschächten unter der Straße. Krankheiten aufgrund mangelnder Ernährung oder Hygiene sind weit verbreitet.

Die Kinder besuchen keine Schule, und für viele von ihnen ist die Zukunft bereits vorprogrammiert:

Während die Mädchen sich für ihren Lebensunterhalt prostituieren, führt der Weg der meisten Jungen früher oder später ist Gefängnis.

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