Fam. Beste
Leiter des Kinderdorfes in der Mongolei und der Vorsitzende des Vereins mit
Sitz in Lüdenscheid ist Horst Beste.
Horst Beste wurde 1949 in Lüdenscheid geboren und hat mit seiner Frau
Kalla zusammen 4 Kinder groß gezogen. Durch Ihre Arbeit in der
Mongolei lernten sie das damals 6 Monate alte Mädchen Inche kennen
und adoptierten sie.
Als gelernter Einzelhandelskaufmann besaß Horst Beste einen Obst- und Gemüsehandel, den er erfolgreich führte.
Zum Leid der Kunden verkaufte er 1993 das Geschäft, um sich mehr auf die Arbeit mit den schwachen Menschen der Gesellschaft zu konzentrieren.
Denn seit 1980 brachten Horst und Kalla mit dem eigenen Sattelschlepper LKW immer wieder Hilfsgütertransporte nach Rumänien, Albanien, Jugoslawien und Russland und haben sich um die unteren sozialen Randgruppen bemüht.
1996 kam Horst Beste zum ersten Mal in die Mongolei und war persönlich sehr betroffen von dem Schicksal der mongolischen Straßenkinder. Hier wurde die Idee für das Kinderhilfswerk geboren.
Nach einer 1 jährigen Vorbereitungszeit, um Sprache, Land und Kultur zu erlernen, sind im Sommer 1998 Horst und Kalla mit ihrem jüngsten Sohn Mirco vollzeitig in die Mongolei gezogen. Dort haben sie mit viel Engagement, Eigeninitiative und einem sehr hohen Einsatz von privatem Kapital das mittlerweile erfolgreich laufende Projekt mit den mongolischen Straßenkindern aufgebaut.